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UNSERE VISION
Indem wir uns für die Künste Aikido,
Yoga, Meditation und die Teekunst engagieren,
ist es unser Ziel
interessierten Menschen den Raum und die Möglichkeit zu bieten,
eine
Lebensperspektive, frei von Zweifel und Angst zu entdecken.
Das heisst
die Prinzipien von Harmonie, Kreativität und Spontaneität zu verkörpern
und zu lernen wie Konflikt, innerer und äusserer, in Wissen
transformiert werden
und zu Integrität und einer Bewegung von Evolution
zurückgefunden werden kann.

Um diesen Weg zu gehen, legen wir Wert
darauf, dem Leben ohne Widerstand zu begegnen
und zu anerkennen, dass
wir nicht wissen können, was der nächste Moment uns bringt.
Wir
vertrauen darauf, was auch immer der nächste Moment ist,
dass er eine
Möglichkeit zur Entwicklung ist, indem wir unsere Investition in Angst,
Abgrenzung und Agression aufgeben und dem Moment mit Respekt, Ehrfurcht
und Dankbarkeit begegnen.
Mit diesem Ziel und diesen Werten,
hoffen wir eine Bewegung zu kreieren,
in der wir individuell und
kollektiv, authentisch, wach und unabhängig werden.
Eine Bewegung in
der wir danach streben die Technik, die Energie
und die Vision der
Kunst die wir ausüben, klar auszudrücken bzw. zu verkörpern.
Eine
Bewegung in der wir Katalisator für eine positive Veränderung
in der
lokalen und globalen Gemeinschaft sind.
Um eine Perspektive der Richtung die das Dojo in Bezug Training und
Erforschung geht aufzuzeigen, hier ein paar Auszüge geschrieben von
Cassidi Sensei:
Auszug 1: „Im Aikido geht es darum, auszudrücken, wer wir wirklich
sind: zeitlos, unverrückbar, harmonische Wesen mit unendlichen
Möglichkeiten auf das Leben zu antworten. Wenn wir unsere ganze
Aufmerksamkeit dem Entdecken dieses Wesens das wir sind hingeben, in
die Intelligenz dieses Wesens vertrauend und all unser Vertrauen in die
Geburt dieses Wesens in diesem Moment geben, dann sind wir Frei. Dann
wird die Kreation von dem was wir als Takemusu Aikido kennen möglich.
Doch wir bekommen nichts dafür. Wir sind Es. Wir können Es nicht
verbessern. Es verbessert den Moment. Wir können Es nicht tun. Es tut
uns. Wir können Raum schaffen für Es, damit Es erwacht. Wir können uns
entscheiden, für Es verfügbar zu sein. Wir können eine Sprache dafür
studieren und kreieren, mit der wir sprechen können. Wir können Es
nicht kontrollieren oder benutzen. Schlussendlich verschwinden wir in
ihm und dann sind wir Es. Endlich Frei für den Rest des Lebens zu
kreieren und mitzuwirken, das ist was wir auch sind.Nicht mehr länger
Ausschau haltend nach der Erlaubnis zu leben, bewegen wir uns in den
Raum, den das Leben uns ohne Einschränkung und Zurückhaltung offeriert.
Indem wir das was in diesem Moment auf uns zukommt ohne Widerstand
umarmen, werden wir Zeuge unserer Antwort und unserer Beziehung zum
Geboren werden in jedem Moment wieder und wieder ohne Ende. Wir weilen
am Anfang, einem Ort von Unschuld und Vertrauen, mit offenen Händen,
das Unbekannte umarmend. Wenn wir dem was aus dem Gleichgewicht
gekommen ist, dem was ungelöst ist begegnen, begegnen wir ihm ohne
Mauern und mit einem klaren Herz. Offen und verfügbar für Wandlung,
eine Transformation von Konflikt in Klarheit, eine Alchemie von
energetischen Gegensätzen, die eine Evolution dieses Geschehens und
allem was darin enthalten ist erschafft. Wir versuchen nicht das
Geschehen in eine vorgefasste Richtung zu formen, viel mehr sind wir
Zeuge einer Bewegung jenseits von Konzepten, die ihre Wahrheit in
diesem Moment offenbart. Diese Bewegung ist eine Transformation,
jederzeit frisch enthüllt und immer jenseits von dem was der Verstand
denken würde zu tun.“
2. Auszug: „Die Kunst des Ukemi ist das System, das uns wahr bleiben
lässt. Die Fähigkeit das Gleichgewicht auf eine Art zu verlieren, die
uns zurück zum Gleichgewicht bringt. Der Fall, der uns zu einem
grösseren Ort bringt. Die Fähigkeit den Schlag in ein Geschenk zu
transformieren. Gift in Weisheit zu verwandeln. Den Moment ausserhalb
des Gleichgewichts viel mehr als einen Moment der Entwicklung als des
Versagen zu nehmen. Zu sehen, dass der Verlust des Gleichgewichts ein
Katalisator für eine Bewegung in grössere Tiefe ist. Ukemi ist die
Kunst des Heilens. Willentlich durch den Verlust des Gleichgewichts
transformiert zu werden, in dem es uns ins Ungewisse führt. In dem es
uns ins Unbekannte und zur Entdeckung von Freiheit führt. Die Freiheit
mit der Energie des Konfliktes zu sein und nicht als Opfer davon. Ukemi
ist Aikido. Ukemi ist die Kunst zu Empfangen. Ukemi ist die Kunst der
Transformation. Ukemi ist die Kunst der Schwerelosigkeit. Ukemi ist die
Kunst der Freiheit.“
Auszug 3: „ Ich spüre, dass es ein Bedürfnis gibt, den Unterschied von
„Aikido in seiner Form sehen“ und der „innewohnenden Schönheit und des
Potentials das Aikido als Weg und Ausdruck von Freiheit bietet“ zu
definieren. Offensichtlich sind sie nicht das Selbe. Sicher kannst du
sehen, dass es nicht sehr häufig ist, interessiert zu sein Aikido
letztlich als etwas jenseits von unserem selbsteingenommenen
persönlichen Bild und Streben anzusehen.
Auszug 4: „Kürzlich habe ich das, was ich als ein innewohnendes Dilemma
im traditionellen Aikidotraining anschaue betrachtet. Aus meiner
Perspektive ist Aikido als Praxis gemeint, in der wir lernen Konflikte
auf eine Art die in Harmonie mit dem Gegenüber und mit dem Leben an
sich ist zu lösen. Das Leben und die Geschehnisse im Leben sind von
Natur aus unvoraussehbar. Es gibt Muster und Rythmen, aber fundamental
ist jeder Moment unbekannt und die Elemente in diesem Moment sind neu.
Im traditionellen Aikido lernen wir jedoch mit dem Unvorhersehbaren,
dem Unwissbaren zu harmonisieren, in dem wir Formeln, Techniken, und
Muster lernen. Formeln zu lernen kann nützlich sein und helfen das
Individuelle zu stabilisieren, aber es wird dem Individuum nicht die
Fähigkeit geben auf Unvorausgesehenes zu antworten. Damit dies
geschehen kann, ist es nötig spontan zu werden. Wir müssen an dem Ort
sein, wo der Moment kreiert wird, zusammen mit dem Moment in seiner
Erschaffung sein, cokreiert kann man sagen, auf eine Art, in der unsere
Antwort ein Teil der Kreation ist. Auf diese Weise sind wir „IN
HARMONIE“, wir sind die Harmonie, wir sind mit dem Leben. Dies ist aus
meiner Perspektive der Kern des Trainings, das Juwel der Kunst, der
Grund für unsere Arbeit. Dies kann nicht gemessen werden oder gefasst
oder besessen. Es ist sehr flüchtig und kann nicht wie eine Erinnerung
gespeichert werden. Entweder bin ich spontan oder nicht. Entweder bin
ich gewillt nackt mit dem Leben zu sein oder nicht. Entweder nehme ich
das Risiko auf mich das Unbekannte zu umarmen oder nicht. Deshalb sind
wir vom Bekannten angezogen, von Formeln, weil mit Formeln können wir
unseren Forschritt messen und uns auf das vergangene Training
Konflikten zu begegnen beziehen. Vielleicht finden wir so einen Weg mit
dem Unbekannten umzugehen. Aber wir werden nie in Harmonie mit dem
Unbekannten sein auf diese Art. Dieser Weg führt nicht dort hin.“

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